EU-Programm „Informations- und Kommunikationstechnologien“

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bilden das zentrale Standbein einer modernen Volkswirtschaft und sind weltweit Innovationsmotor Nr. 1. IKT-Anwendungen stellen für Europa die Grundlage zur Realisierung von Innovation, Kreativität und Wettbewerbsfähigkeit sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor dar.

Im 7. Forschungsrahmenprogramm der EU (2007-2013) werden darum Maßnahmen im dritten Themenbereich „Informations- und Kommunikationstechnologien“ des Spezifischen Programms „Zusammenarbeit“ mit über 9 Mrd. EUR gefördert. Diese Summe entspricht dem größten Förderbudget für ein Fachprogramm im gesamten 7. Forschungsrahmenprogramm der EU (FRP).

Die geförderten Maßnahmen sollen Europas wissenschaftliche und technologische Grundlagen auf dem Gebiet der IKT stärken, seine Führungsrolle gewährleisten und sicherstellen, dass sich Fortschritte der IKT rasch zum Vorteil für Europas Bürger, Unternehmen, Industrie und Regierungen entwickeln.

Die Themen der IKT-Förderung im 7. Forschungsrahmenprogramm zeichnen sich durch Kontinuität zu den Förderschwerpunkten des 6. Rahmenprogramms aus. Eine Anpassung an die neuen Herausforderungen des globalen Wettbewerbs und den zunehmend komplexer werdenden und wechselseitig abhängigen Technologien ist gesichert.

Strategische Forschungsarbeiten zu den wichtigsten Säulen der IKT und innovative IKT-Anwendungen spielen eine zentrale Rolle in der Förderung. So gilt es, in den Branchen, in denen Europa bereits eine industrielle und technologische Führungsposition innehat, diese Spitzenstellung zu behalten; ein Beispiel dafür ist der Automobilsektor. Zusätzlich müssen sowohl die durchgehende Integration von Technologien als auch das Wissen und die Mittel zur Entwicklung eines breiten Spektrums neuer innovativer IKT-Anwendungen gewährleistet sein.

Durch die bessere Einbindung von Nutzern und Anwendern in der Entwicklungsphase werden positive Marktentwicklungen in der IKT-Branche erwartet: einerseits durch die Bereitstellung von neuen innovativen und hochwertigen IKT-Produkten und -Diensten, andererseits durch die Nutzung neuer, optimierter Prozesse in Unternehmen und Behörden. Darüber hinaus sollen IKT-Anwendungen Lösungen für gesellschaftliche Probleme bereithalten, insbesondere bei Menschen mit besonderen Bedürfnissen (z.B. alternde Bevölkerung, Menschen mit Behinderung) oder zu einem Mehrwert beispielsweise in der Gesundheitsfürsorge, im Verkehrsbereich, bei der Energieeffizienz  oder Umweltschutz beitragen.

Einen Überblick über die Förderschwerpunkte von IKT im 7. FRP finden Sie im nachfolgenden Schaubild:
IKT- Porgrammstruktur Graphik: Europäische Kommission
Forschung zu „Neuen und künftigen Technologien“ ist in allen Bereichen vorgesehen.

Die Fördermittel werden im offenen Ausschreibungsverfahren vergeben. Basis dafür sind jährliche Arbeitsprogramme, in denen die Themen näher spezifiziert und fokussiert werden.

Ansprechpartner

    • Dr. Friedhelm Gillessen
    • Telefonnummer: 02203 601-3403
    • E-Mail-Adresse: Friedhelm.Gillessen@dlr.de
    • Andrea Köndgen
    • Telefonnummer: 02203 601-3402
    • E-Mail-Adresse: Andrea.Koendgen@dlr.de
    • Dr. Manuel Spaeth
    • Telefonnummer: 02203 601-2589
    • E-Mail-Adresse: Manuel.Spaeth@dlr.de
    • Stefan Hillesheim
    • Telefonnummer: 02203 601-3629
    • E-Mail-Adresse: Stefan.Hillesheim@dlr.de
    • Dr. Uwe-Michael Schmidt
    • Telefonnummer: 02203 601-3538
    • E-Mail-Adresse: Uwe-Michael.Schmidt@dlr.de
  • Allgemeine Anfragen zu IKT (IKT-Infoline)

    • Telefonnummer: 02203 601-3400