Kompetenzzentren der IT-Sicherheit

Es werden einzelne herausragende Hochschulen oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen als Kompetenzzentren der IT-Sicherheitsforschung gefördert, die thematisch und organisatorisch fokussiert an den wichtigsten Herausforderungen auf dem Gebiet der IT-Sicherheit arbeiten.
Diese Zentren sollen langfristige Strategien entwickeln und zugehörige Forschungsprojekte für die Bewältigung aktueller und zukünftiger Herausforderungen durchführen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat aus der großen Zahl der hochwertigen eingereichten Skizzen drei Kompetenzzentren zur Förderung ausgewählt. Sie bündeln herausragende Fähigkeiten der besten Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Cybersicherheitsforschung:
  • Das "European Center for Security and Privacy by Design – EC-SPRIDE" der Technischen Universität Darmstadt beschäftigt sich mit Verfahren zur systematischen Entwicklung, zur Verifikation und zum Testen von Software speziell unter den Gesichtspunkten Sicherheit und Schutz der Privatsphäre. Die Darmstädter Forscher optimieren Programme hinsichtlich der jeweiligen Sicherheitsaspekte. Das langfristige Ziel ist es, Sicherheit und Datenschutz künftig bereits in der Designphase von Softwaresystemen zu berücksichtigen.
  • Am "Kompetenzzentrums für angewandte Sicherheitstechnologie – KASTEL" des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) geht es im Kern um die Frage: Was ist Sicherheit? Welche Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz stellen die verschiedenen Anwendungsfelder, etwa Smart Grids, Cloud Computing und IT-gestützte Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Sicherheit? Zum ehrgeizigen Arbeitsprogramm des Karlsruher Forscherteams gehören rechtliche, gesellschaftliche und technische Fragen.
  • Das "Kompetenzzentrum für die IT-Sicherheitsforschung Sicherheit, Vertraulichkeit, und Schutz der Privatsphäre in der digitalen Gesellschaft" der Universität des Saarlandes hat sich vor allem vorgenommen, Methoden und Systeme zu entwickeln, die Bürgerinnen und Bürgern die gewünschte Kontrolle ihrer Daten im Internet und eine freie und die Privatsphäre achtende Kommunikation mit Organisationen in der digitalen Welt ermöglichen. Gleichzeitig beschäftigen sich die Saarbrücker Wissenschaftler mit der Zuverlässigkeit und Sicherheit der zugrundeliegenden IT-Systeme selbst.

Ansprechpartner

  • Dominik Neubauer

    • Telefonnummer: 02203 601-3946
    • E-Mail-Adresse: Dominik.Neubauer@dlr.de