Forschung

IT-Sicherheitsforschung

Informations- und Kommunikationstechnologien durchdringen in immer stärkerem Maße alle Bereiche in unserer Gesellschaft. Ob im privaten Umfeld, am Arbeitsplatz oder im öffentlichen Leben: Vom richtigen und zuverlässigen Funktionieren der IKT-Systeme und dem Vertrauen in die Sicherheit dieser Systeme hängen inzwischen weite Bereiche des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens ab.
Die Bundesministerin für Bildung und Forschung und der Bundesminister des Innern haben im Rahmen ihrer Gemeinsamen Erklärung zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet der IT-Sicherheitsforschung vom 29. Oktober 2008 vereinbart, IT-Sicherheit als Schwerpunkt der Forschungsförderung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu stärken und das Innovationspotenzial im Bereich Spitzenforschung auszubauen.


Mit dem "Arbeitsprogramm IT-Sicherheitsforschung" wurde der thematische Rahmen für die Förderung im Bereich IT-Sicherheitsforschung abgesteckt. Für eine Laufzeit von 5 Jahren werden vom BMBF hierfür Fördermittel in Höhe von 30 Mio. Euro bereitgestellt.

Zur aktuellen Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung der IT-Sicherheit

 

Förderthemen und Zielsetzungen


Erwartet werden innovative Forschungsprojekte zu den beiden Themenschwerpunkten:

  • Schutz von Internet-Infrastrukturen
    • 1. Schwerpunkt: Technologien zur Angriffsprävention und Frühwarnung
  • Eingebaute Sicherheit
    • 2. Schwerpunkt: Sicherheitsaspekte bei FPGA und deren Einbettung
    • 3. Schwerpunkt: Innovative Sicherheitsmechanismen für heterogene Plattformen


    Als übergeordnete Zielsetzungen gelten dabei:

    • Schaffung der Grundlagen für die Entwicklung überprüfbar und durchgehend sicherer IT-Systeme
    • Erforschung neuer Ansätze bei der Analyse und Absicherung von IKT-Systemen
    • Positive Effekte für die Wettbewerbsfähigkeit des Forschungs-, Produktions- und Arbeitsplatzstandortes Deutschland im Bereich IT-Sicherheit
    • Verwertbarkeit von Forschungsergebnissen auch außerhalb des sicherheitsrelevanten Bereichs, sofern dies die Sicherheitsinteressen Deutschlands zulassen.
       

    Verfahren

    Für Ihre Fragen stehen Ihnen kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Die Förderberatung des Bundes hilft Ihnen unter 0800 26 23 009 bei grundsätzlichen Fragen zur Förderung. Detaillierte fachliche Fragen zu den zwei festgelegten Schwerpunkten beantwortet der vom BMBF zur Abwicklung der Fördermaßnahme "IT-Sicherheitsforschung" beauftragte Projektträger Softwaresysteme und Wissenstechnologien im DLR e.V..

    Für das Einreichen Ihrer Skizzen steht Ihnen über das Internet-Portal pt-outline ein komfortables und schlankes Online-Werkzeug zur Verfügung.

    Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger des BMBF bis spätestens 15. Juni 2010 Projektskizzen in schriftlicher und auch in elektronischer Form vorzulegen. Gilt nur für Verbundprojekte: Es ist eine Projektskizze in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen.

    Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Verspätet eingehende Projektskizzen können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden. Die Projektskizzen sollen über das Internet-Portal pt-outline online erstellt werden. Damit die Online-Version der Projektskizze Bestandskraft erlangt, muss diese zusätzlich bis zum Abgabetermin der ersten Verfahrensstufe unterschrieben beim beauftragten Projektträger eingereicht werden.

    Förderkriterien

    Wichtige Kriterien für eine positive Förderentscheidung sind Exzellenz, Innovationsgrad und der Beitrag des Vorhabens zur Lösung aktueller gesellschaftlich relevanter Fragestellungen. Die Bewertungskriterien im Detail können Sie der Förderrichtlinie entnehmen. Eingereichte Projektvorschläge stehen untereinander im Wettbewerb.

     



  • Ansprechpartner

    • Michael Beichert

      • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), Projektträger im DLR, Software und Wissenstechnologien
      • Telefonnummer: 030 67055-783
      • Faxnummer: 030 67055-742
      • E-Mail-Adresse: it-sicherheitsforschung@dlr.de