G-Lab

Das "German Lab" (G-Lab) ist der deutsche Beitrag zu den weltweiten Arbeiten zum Future Internet zu neuen Kommunikationsprotokollen, Netz- und Sicherheitsarchitekturen, und deren Umsetzung in einer Experimentalplattform.
Fit für das Internet der Zukunft:

Das heutige Internet besitzt eine große wirtschaftliche Bedeutung, basiert aber noch auf Mechanismen und Algorithmen, die in den 70er und 80er Jahren entwickelt wurden. Neue Anwendungen im geschäftlichen und privaten Bereich stellen Anforderungen, für die das Internet ursprünglich nicht konzipiert war und sehen sich Sicherheitsproblemen gegenüber, die auf Defizite in der Architektur des Internets hinweisen.

Das "German Lab" (G-Lab) ist der deutsche Beitrag zu den weltweiten Arbeiten zum Future Internet zu neuen Kommunikationsprotokollen, Netz- und Sicherheitsarchitekturen, und deren Umsetzung in einer Experimentalplattform. Auf dieser Plattform sollen in verschiedenen Einzelprojekten spezifische Problemlösungen erforscht werden.

Im Verbundprojekt G-Lab (Nationale Plattform für das Internet der Zukunft) wird die Experimentalplattform für den Text der Konzepte für das zukünftige Internet aufgebaut.

Im Rahmen vom G-Lab sollen neu entwickelte Ansätze getestet werden, um das bisherige Internet Protokoll zu ersetzen (G-Lab_FoG). In diesem Zusammenhang werden auch Virtualisierungsmethoden von Leitungen und Routern untersucht (G-Lab_VirtuRAMA), um u.a. parallel und isoliert betriebene Netze auf derselben Hardware erforschen zu können (G-Lab_COMCON). Bei der Untersuchung neuer Netzstrukturen spielt die Energieeffizienz eine erhebliche Rolle, die schon bei der Planung berücksichtigt werden muss (G-Lab_Ener-G).

Auf Basis der neuen Strukturen können neue Kommunikations- und Sicherheitsstrategien zwischen Netzwerk und Dienstwelt untersucht werden (G-Lab_Deep, G-Lab_NETCOMP) und Voraussetzungen geschaffen werden, um Dienste für die Gruppenkommunikation wie z.B. Multicast-Anwendungen bei Internet-basierten Fernsehübertragungen effizient realisieren zu können (G-Lab_HAMcast).

Das zukünftige Internet muss auch dem Wunsch nach Mobilität gerecht werden. Daher werden Methoden untersucht, die verschiedensten Funknetze mit dem Internet zu verbinden (G-Lab_Real-World G-Lab). Dabei muss auch die Anbindung zukünftiger Mobilfunksystem vorbereitet werden (G-Lab_CICS).

Für die Erprobung der neuen Konzepte wird bundesweit die G-Lab Experimentalplattform sukzessive ausgebaut und ergänzt. Durch die Experimentalplattform können die Konzepte unter realistischen Bedingungen und Lastfällen konzeptionell erprobt und validiert werden.

Fördervolumen

Finanzvolumen:  16,2 Mio Euro
Fördervolumen:  12,6 Mio Euro

Projekte

32 Vorhaben in 7 Verbünden und 3 Einzelvorhaben 
20 Universitäten,
1 Fachhochschule,
2 Fraunhofer-Institute,
9 Industrieunternehmen

Übersicht

Laufzeit

01.09.2009 - 31.08.2012

Forschungsthemen

  • Internet von morgen
  • Neue Netztopologien, Alternativen für TCP und IP
  • Einbindung von (Mobil-)Funknetzen an das Internet
  • Kooperation zwischen Netzwerk und Diensten
  • Dienste für Gruppenkommunikation, Mulitcast-Anwendungen
  • Sicherheitsmechanismen
  • Virtualisierung und isolierter Betrieb parallel koexistenter Netze
  • Energiemanagement, Energieeffizienz

Ansprechpartner

  • Sven Hermann

    • Telefonnummer: 02203 601-3350
    • E-Mail-Adresse: sven.hermann@dlr.de
  • Fabian Kohler

    • Telefonnummer: 02203 601-3650
    • E-Mail-Adresse: fabian.kohler@dlr.de
  • Folkmar Nilkes

    • Telefonnummer: 02203 601-3462
    • E-Mail-Adresse: folkmar.nilkes@dlr.de