
Der Begriff "Internet der Dinge" bedeutet im Allgemeinen, dass Alltagsgegenstände, mit Computerprozessoren ausgestattet, untereinander und mit Rechnersystemen über Internettechnologien kommunizieren können.
Technische Grundlage der Anbindung von Alltagsgegenständen an Netzwerke ist heute die Radio Frequency Identification (RFID). Anwendungen gibt es bereits seit 20 Jahren, etwa bei der Mauterhebung, in Wegfahrsperren, Diebstahlsicherungen in Kaufhäusern oder Zugangskontrollen an Skiliften. Die RFID-Technik ist mittlerweile die Basistechnologie für eine Vernetzung von Waren, Gütern und deren Umgebung. Diese Technologie nutzt die Funkübertragung, um Daten berührungslos von Etiketten - den Tags - zu lesen bzw. auf diese zu schreiben und so Informationen direkt an einem Warengut zu verwalten. Auf diese Weise werden Logistikprozesse und auch Abläufe in vielen Bereichen des täglichen Lebens, wie z.B. in der Medikamentenversorgung, deutlich vereinfacht. mehr