Forschung

Internet der Dinge

Der Begriff "Internet der Dinge" bedeutet im Allgemeinen, dass Alltagsgegenstände, mit Computerprozessoren ausgestattet, untereinander und mit Rechnersystemen über Internettechnologien kommunizieren können.
Die Grundidee des Internets der Dinge ist einfach: Wenn Produkte und Waren alle wichtigen Daten quasi huckepack mit sich führen, können sie automatisch durch Produktion und Logistik geschleust werden. In der Logistik ist dies heute schon Alltag. Viele Päckchen und Behälter sind mit einem Chip ausgestattet, der neben Produktinformationen auch das Transportziel speichert. Jede Sendung, die an einer Sortiermaschine vorbeifährt, übermittelt ihren Bestimmungsort, wird entsprechend eingeordnet und zielgerichtet weiterbefördert. Diese Prozesse laufen schnell, autonom und lokal ab. Mit anderen Worten: Selbst ist das Paket! Derartige Abläufe werdendurch das Internet der Dinge in vielen anderen Anwendungsfeldern möglich.
 

Technische Grundlage der Anbindung von Alltagsgegenständen an Netzwerke ist heute die Radio Frequency Identification (RFID). Anwendungen gibt es bereits seit 20 Jahren, etwa bei der Mauterhebung, in Wegfahrsperren, Diebstahlsicherungen in Kaufhäusern oder Zugangskontrollen an Skiliften. Die RFID-Technik ist mittlerweile die Basistechnologie für eine Vernetzung von Waren, Gütern und deren Umgebung. Diese Technologie nutzt die Funkübertragung, um Daten berührungslos von Etiketten - den Tags - zu lesen bzw. auf diese zu schreiben und so Informationen direkt an einem Warengut zu verwalten. Auf diese Weise werden Logistikprozesse und auch Abläufe in vielen Bereichen des täglichen Lebens, wie z.B. in der Medikamentenversorgung, deutlich vereinfacht. mehr

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  • Dr. Ralph Schmidt

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