Forschung

Software Engineering

Vor allem im Automobil- und Anlagenbau sowie in neuen Bereichen in der Medizin- und Betreuungstechnik, im Umweltschutz und in der Nanotechnologie wird der Softwareanteil immer größer, komplexer und für die Wertschöpfung immer wichtiger.
Software Engineering ist in vielen Industriezweigen die "Produktionstechnik des 21.Jahrhunderts". Die Forschungsoffensive "Software Engineering 2006" des BMBF und das Virtuelle Software-Engineering-Kompetenzzentrum (VSEK) haben wesentlich zur Verbreitung von Software-Engineering-Wissen gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen beigetragen. 

Werden heute komplexe technische Systeme konzipiert, trennt man in der Entwicklung meist immer noch nach den Komponenten der Mechanik, Elektronik und Software. Erst spät werden die Spezifika der Software berücksichtigt, was den Entwicklungsprozess erschwert und zu unnötig hohen Kosten führt. Die integrierte Systementwicklung solcher softwareintensiven Systeme basiert auf Erkenntnissen des Software Engineering und wird die ingenieurwissenschaftliche Kompetenz in Deutschland entscheidend stärken. Damit wird sich die Qualität erheblich verbessern und der Kosten- und Zeitaufwand entscheidend reduzieren.

Forschungsthemen

  • Entwicklung einer neuen Generation von Softwaretechnologien zur Realisierung von Smart-Applikationen und -Services
  • Entwicklung einer umfassenden neuartigen Software-Kompetenz zur Stärkung der zentralen Sekundärbranchen im Hinblick auf die Beherrschung der Systemkomplexität
  • Modellgetriebene Entwicklung und Endnutzerprogrammierung: Agile Methoden und modellgetriebene Ansätze
  • Flexibilisierung und Wiederverwendung von Anwendungen
  • Weiterentwicklung der Technologiebasis für Web-Services und Service-orientierte Architektur
  • Entwicklung von Methoden, Konzepten und Entwicklungsumgebungen für eine Service-Orchestrierung, die die Lücke zwischen Geschäftsprozessen und Web-Service basierten Entwicklungen schließt
  • Aufbau von Erfahrungsdaten im Software Engineering

Dokumente

Ansprechpartner

  • Dr. Ursula Grote

    • Telefonnummer: 030 67055-740
    • E-Mail-Adresse: Ursula.Grote@dlr.de

Europäische Programme

ITEA2
Eureka-Clusterprogramm zur Stärkung der europäischen Position auf dem Gebiet der Software-intensiven Systeme