miniWatt II: Minimierung der Immission künftiger Funkdienste
Die mobile Kommunikation bestimmt seit den 90er Jahren in steigendem Maße unser Kommunikationsverhalten. Neben dem Verkehr in regionalen und überregionalen Netzen, nimmt auch im Privatbereich die individuelle Kommunikation mit Standards wie DECT, WLAN, Bluetooth usw. stetig zu. Während ein Großteil der Bevölkerung die neuen Kommunikationstechniken intensiv nutzt, besteht gleichwohl eine gewisse Verunsicherung bezüglich der gesundheitlichen Auswirkungen von Hochfrequenzanwendungen.
Anknüpfend an die Ergebnisse des Vorhabens miniWatt sollen erstmals systematisch Leistungsdichten, spezifische Absorptionsraten und die Pulshaltigkeiten der verschiedensten Funkdienste analysiert und miteinander verglichen werden. Mit Wissenschaftlern, welche über ein breites Fachwissen auf dem Gebiet der Biomedizin verfügen, sollen darüber hinaus die Immissionen bewertet werden.
Die Ergebnisse werden einen wichtigen Beitrag zur immissionsoptimierten Funknetzplanung bei Mobilfunknetzbetreibern und Rundfunkanstalten liefern. Die Geräteindustrie ist dann in der Lage, ganzheitlich optimierte Lösungen zu Senkung der Exposition umzusetzen.
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Fördervolumen
Finanzvolumen insgesamt: 1 Mio. €
Fördervolumen: 1 Mio. €
Projekte
1 Vorhaben an einer Hochschule
Übersicht
Laufzeit
April 2005 bis Juni 2008
Forschungsgebiete
- Gesamtbetrachtung der Immissionen
- Netzstrukturen
- Minimierung der SAR
- Pulshaltigkeit
- Analyse der Gesamtimmission
- Bilanzierung und Wertung multipler Felder
Ansprechpartner
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Dr. Matthias Barth
- Telefonnummer: 02203 601-3407
- E-Mail-Adresse: matthias.barth@dlr.de
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